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Sie sind allgegenwärtig und schwer zu eliminieren: genderbezogene Stereotype und Vorurteile. Das geht aus einer Vielzahl an Studien hervor und die Ergebnisse zeigen auch, dass Frauen ebenso wie Männer Ressentiments gegenüber weiblichen Führungskräften hegen. Doch es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten - indirekte Befragungen ergaben beispielsweise, dass beide Geschlechter mit ihrer wahren Haltung nur bedingt offen umgehen.
Nach wie vor steigt der Frauenanteil in Führungspositionen nur langsam. Mitte Jänner 2019 befragte Der Tagesspiegel BVG-Chefin Sigrid Evelyn dazu - diese spricht eine Vielzahl von Faktoren an: von ungleicher Bewertung schon zu Beginn, über die Bedeutung von Netzwerken, bishin zur Bedeutung von Quoten.
Im Vorjahr ist der Frauenanteil in Vorstandsetagen heimischer börsennotierter Unternehmen von 6% auf 4,8% gesunken - in absoluten Zahlen bedeutet das, dass von nur neun von 186 Vorstandsmitgliedern weiblich sind. In Aufsichtsräten stieg der Anteil hingegen um 4,4%. Diese und weitere Ergebnisse des "EY Mixed Leadership Barometer Österreich 1/2019" sind in einem dieStandard-Artikel vom 14. Jänner 2019 nachzulesen.
Europäisches Forum Alpbach
Das Generalthema vom Forum Alpbach 2018 „Diversität & Resilienz“ - diskutiert in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Technologie, Wirtschaft, Recht und Finanzen - brachte eine klare Botschaft: Innovation/Zukunftsfähigkeit braucht das Zusammenwirken von Diversität & Resilienz. Die Förderung von Frauenkarrieren spielt dabei eine zentrale Rolle.
Beatrix Hausner stellte Interessierten das Projekt Gender Career Management bei der "Zukunft Personal - Austria" vor. Fazit: Unternehmen machen sich Gedanken über eine neue Führungskultur mit variablen Arbeitsmodellen.