DELTA Gruppe

 

Beratungsthema/en:

Chancengleichheit durch gendersensible Kommunikation und Führungskultur

Ausgangslage:

Bei DELTA wird laufend und intensiv an einer zeitgemäßen und offenen Kultur des Miteinanders gearbeitet. Zentrales Thema ist es, die vielen Vorteile von Vielfalt im Unternehmen wahrzunehmen und schätzen zu lernen. Der besondere Fokus liegt darauf, dass ein achtsamer Umgang mit Sprache dem Unternehmen nach innen und außen neue Möglichkeiten eröffnet und die Chancengleichheit und Karriereperspektiven von Frauen noch stärker und gezielter fördert. Unser Frauenanteil ist mit einem Durchschnitt von 40% für die Baubranche bereits hoch. Einige Frauen bei DELTA haben seit vielen Jahren leitende Funktionen und/oder Organisation in Projekten, ohne dass dafür vorab spezielle Maßnahmen getroffen werden mussten, da ihre Kompetenz ganz einfach für sich selbst spricht.

Wir nahmen trotz unserer guten Ausgangssituation am Gender Career Management Projekt teil, weil wir uns die Chancen unserer Diversität noch mehr bewusstmachen und diese zukünftig nutzen wollen. Viele kursierende Ängste, wie z.B. die Einstellung von jungen Frauen, haben sich als unbegründet erwiesen. So sind werdende Mütter und Eltern oft besonders gute Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte, weil sie sehr verantwortungsvoll agieren und häufig überdurchschnittlich viel leisten. Der Anteil an erfolgreich wiedereingestiegenen Karenzierten ist bei uns sehr hoch, da es nach der Karenz nicht nur ein Wiedereinstiegs-Gespräch gibt, sondern die Rückkehr mit Rücksichtnahme auf Betreuungspflichten erleichtert wird. Geschlechtergerechtigkeit geht in beide Richtungen, weshalb wir auch Männer unterstützen, wenn sie sich dazu entscheiden, in Karenz zu gehen.

Aktivitäten (Lösungsansatz/sätze inkl. Bezug zu Frauen in Führungspositionen):

Beim Gender Career Management Projekt ging es darum, die Nutzung der unterschiedlichen Perspektiven von Frauen und Männern bei der Planung und Realisierung von Bauprojekten verstärkt in den Fokus zu nehmen und als USP eines innovativen Unternehmens in der Baubranche zu positionieren. Im Arbeitsalltag wird das umgesetzt, indem bewusst darauf geachtet wird, dass die Kompetenzen beider Geschlechter wirksam werden können. Vor allem durch interne Kommunikation, die Etablierung eines neuen Führungsverständnisses und Personalentwicklung wollen wir dieses Ziel erreichen. Die Kommunikationsfähigkeit der Beschäftigten wird geschult, um sie für die Vorteile von Vielfalt im Unternehmen zu sensibilisieren. Darüber hinaus soll explizit darauf geachtet werden, dass bei Schulungsmaßnahmen und internen Stellenausschreibungen zukünftig verstärkt qualifizierte Frauen im Unternehmen angesprochen und eingeladen werden. Ein wichtiger Lösungsansatz für eine ganzheitliche Inklusion, die nicht nur geschlechterspezifisch ist, ist die Diversität in vielerlei Hinsicht. Diversität lebt DELTA schon durch seine internationale Struktur und interkulturelle Kultur.

Da die Kultur bei DELTA grundsätzlich auf Wertschätzung, Respekt und Offenheit basiert, ist die positive Auswirkung auf Chancengleichheit, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit inbegriffen. Internationale Teambuildings, Besuche in den CEE-Ländern und umgekehrt sind Standard und fördern nicht nur die Weiterbildung, sondern auch die Toleranz und den Respekt unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Vor allem Projekte im Ausland bieten einen wertvollen Erfahrungs- und Wissenszuwachs für mehr interkulturelles Verständnis. Die Selbstverständlichkeit von Frauen in Managementpositionen im Osten zeigt außerdem exemplarisch, wie erfolgreich Unternehmen unter weiblicher Führung mit unseren Geschäftsführerinnen in ihren Funktionen als CFO und COO in der Ukraine sind. Auch nicht-projektbezogene interkulturelle Zusammentreffen bei Firmenausflügen, Weihnachtsfeiern usw. haben dazu geführt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die anderen Kulturen kennenlernen und Vorurteile gar nicht erst entstehen.

Berater*in:

Isabella Kaupa